Pool of Invention
Der Pool of Invention ist eine Marke für kreative Livemusik-Formate, die 2018 vom deutschen Komponisten und Violinisten Florian Willeitner gegründet wurde.
Seine innovativen Projekte basieren auf dem Slogan „1 + 1 = 3“ und setzen auf den Mehrwert von stilistischer Vielfalt. Unter der Leitung von Florian Willeitner und Ivan Turkalj (2019-2024) wurde POI zu einer charakteristischen Qualitätsmarke im zeitgenössischen Kulturbetrieb und realisiert wegweisende Projekte für wichtige Festivals und Organisationen wie der Salzburger Mozartwoche unter Rolando Villazon (“Fifty Shades of Amadé” 2019, “Mozart in the Wind” und “Punkitititi” 2020), dem Goethe Institut (“West East Collaboration” 2019), den Festspielen Mecklenburg Vorpommern, dem Konzerthaus Wien („Wohin“ 2024), dem Konzerthaus Berlin, Musikverein Wien, der Philharmonie Luxembourg („Wohin“ 2024), der Niedersächsischen Sparkassenstiftung (BachLabGroup 2024) uvm.
Fotocredits Sander Stuart
Vision String Quartet
Florian Willeitner, violine
Daniel Stoll, violine
Leonard Disselhorst, cello
Sander Stuart, viola
„Young, cool and brilliant: The string quartet of the future.“ (Sydney Morning Herald 2023)
„Unbelievable. Are they superhumans or is this (…) their vision that transcends human limits“ (Seoul Arts Centre 2024)
Das vision string quartet gehört seit seiner Gründung 2012 zu den führenden Streichquartetten seiner Generation. Mit seiner einzigartigen Fähigkeit, mühelos zwischen klassischem Repertoire und eigenen Kompositionen aus Genres wie Folk, Pop, Rock, Funk und Minimal Music zu wechseln, setzt das Ensemble neue Maßstäbe. Diese Vielseitigkeit und das Spiel ohne Noten verleihen ihren Konzerten außergewöhnliche Intensität und Freiheit.
Das Quartett tritt in renommierten Sälen wie der Elbphilharmonie, der Wigmore Hall und der Berliner Philharmonie sowie auf internationalen Festivals auf. Zudem experimentieren die vier Musiker mit innovativen Formaten, darunter Konzerte in völliger Dunkelheit.
Ihre Alben „memento“ (Opus Klassik 2020) und „Spectrum“ (2021, Warner Classics) zeigen ihre kreative Handschrift – von der Musik bis zu den Videos. Zahlreiche Preise, wie der 1. Preis beim Concours de Genève, der Würth-Preis und der Kammermusikpreis der Jürgen Ponto-Stiftung, würdigen ihre Spitzenleistungen.
Aktuelle Highlights umfassen Tourneen durch Japan, Australien und Korea sowie Kooperationen mit Künstlern wie Joel Lyssarides und Mahan Mirarab. Für 2024/25 sind Uraufführungen und Konzerte mit Orchestern wie dem WKO Heilbronn und den Düsseldorfer Sinfonikern geplant.
Das vision string quartet ist Endorser der Firma Thomastik-Infeld.
Florian Willeitner & Danilo Cabaluz
”Alegría”
„Alegría“ – Freude – ist der rote Faden, der sich durch dieses facettenreiche Programm zieht.
Florian Willeitner und der chilenische Gitarrist Danilo Cabaluz begegnen sich in einem musikalischen Dialog, der Grenzen überschreitet: zwischen Klassik und Folklore, zwischen Komposition und Improvisation, zwischen europäischer Virtuosität und lateinamerikanischer Leidenschaft.
Mit feinem Gespür für Klangfarben, Rhythmus und Emotion lassen die beiden Musiker ein Kaleidoskop an Stimmungen entstehen – vom tänzerisch Leichten bis zum tief Empfundenen, vom augenzwinkernden Charme bis zur intensiven Expressivität. „Alegría“ ist dabei nicht nur ein Titel, sondern ein musikalisches Bekenntnis zur Lebensfreude, zur Begegnung und zur Freiheit im gemeinsamen Musizieren.
Fotocredits Nico Kaiser_Theresa Pewal
Fotocredits: Tim Cavadini_Andrej Grilc
Florian Willeitner & Lucas Debargue | Art of Sonata
Mit Lucas Debargue und Florian Willeitner treffen zwei schillernde Paradiesvögel der europäischen Musikszene aufeinander. Sie sind etablierte Größen in der Klassik, sind bekannt als virtuose Improvisatoren und außerdem profilierte Komponisten.
Debargue ist spätestens seit seinem Erfolg beim Tschaikowsky Wettbewerb einer der bekanntesten und exzentrischsten jungen Pianisten und konzertiert weltweit als Solist und Kammermusiker.
Willeitner ist Primarius des weltweit renommierten vision string quartets, schrieb für die Salzburger Mozartwoche eine „silent opera“ in Auftrag des Opernstars Rolando Villazon und veröffentlichte zuletzt einen Fugenzyklus für Klaviertrio mit dem einfachen Titel: „What The Fugue?“
Dieser eigens für das Mozartfest Würzburg kreierte Abend ist gleichzeitig radikal anders und im Besten Sinne traditionell, denn er ist die Antwort der beiden Ausnahmemusiker auf die Frage: Was würde Mozart spielen, wenn er selbst auf der Bühne wäre? Ganz klar: eigene Musik, viel Improvisation, ein Feuerwerk der Kreativität. Und so verspricht dieses Konzertformat ein seltenes musikalisches Abenteuer, das neben der Interpretation von zwei originalen Mozartsonaten vor allem auch Raum für Spontanes, Anderes und die individuellen kompositorischen Sprachen der beiden Musiker beinhaltet: Die Kunst der Sonate.
New Piano Trio
Florian Willeitner, violine
Ivan Turkalj, violoncello
Alexander Wienand, piano
Das New Piano Trio steht für eine völlig eigene Kammermusik, in der sich Einflüsse von strengem Kontrapunkt bis freier Improvisation, von Spektralklängen bis Oddmeter-Grooves zu einer homogenen Handschrift verbinden. Das Ensemble spielt ausschließlich Eigenkompositionen seines Geigers Florian Willeitner und Pianisten Alexander Wienand und erfindet sich dabei immer wieder selbst neu. Das erste Album mit dem Titel „NP3“, sprüht vor rhythmischer Raffinesse, tänzerischer Lebensfreude und jugendlicher Energie, während im zweiten Album „i <3 Pop“ eine ganz persönliche, kammermusikalisch hochdifferenzierte Sichtweise auf das Phänomen Pop in einer weiten emotionalen Bandbreite zu hören ist. Im aktuellen, dritten Programm „What the Fugue“ widmen sich die drei Musiker nun einer Königsdisziplin der barocken Kompositionskunst: Der Fuge.
Fotocredits Andrej Grilc
Fotocredits Theresa Pewal
Violin Road Stories | Florian Willeitner feat. SKO
Als klingendes Reisetagebuch präsentiert Florian Willeitner in Zusammenarbeit mit dem Stuttgarter Kammerorchester seine „Violin Road Stories“: entstanden in den verschiedensten Ecken Europas, inspiriert von Klängen, Orten und Menschen. Eine Liebeserklärung an ein freies, diverses und offenes Europa, verpackt in einen Abend voller Geschichten, Reiselust und Groove mit einer gehörigen Portion Virtuosität.
Schon als 18-Jähriger war Willeitner monatelang mit Rucksack und Geige quer durch Europa unterwegs, damals wie heute fasziniert von den unzähligen musikalischen Sprachen und Dialekten, die unser Kontinent zu bieten hat, und die über so viele Jahrhunderte auch klassische Musik beeinflusst haben. Heute ist der 1991 in Passau geborene Komponist und Geiger bekannt als schillernder Paradiesvogel der Musikszene, als Singer/Songwriter der Klassik, als unermüdlicher Creator und überraschender Innovator innerhalb der sonst oft so verstaubten klassischen Musizierpraxis. Seit vielen Jahren ist er auf den großen internationalen Bühnen zu Gast, sei es mit dem weltweit gefeierten vision string quartet, als Komponist und Geiger des New Piano Trio oder als Komponist einer „silent opera“ für Live-Performer und Marionetten im Auftrag von Rolando Villazón für die Salzburger Mozartwoche.
First Strings On Mars
First Strings On Mars, das ist virtuoser Kammerjazz der besonderen Art:
Ein Trioprojekt mit Florian Willeitner und zwei kongenialen Mitstreitern, die wie er den Streichinstrumenten neue Wege eröffnen: Zum einen Violin-Kollege Igmar Jenner, der schon während des Klassik-Studiums in Graz neben Ausflügen in Genres wie Tango und Irish Folk das Streichorchester „String Syndicate“ gründete und seit 10 Jahren Mitglied im radio.string.quartet ist. Sein Duo mit dem slowenischen Akkordeonisten Borut Mori gewann 2010 den Austrian World Music Award. Und dann ist da Kontrabassist Georg Breinschmid, der eine Lebensstellung bei den Wiener Philharmonikern aufgab, weil ihm die musikalische Freiheit und der „unbekümmerte Zugang zur Musik“, wie er sagt, wichtiger war. Mittlerweile hat er sich allen Genres von Blues bis zum Wienerlied geöffnet, und ist spielend und komponierend ein Pionier der Verbindung von Jazz-beseelter Musik aller Art mit kabarettistischem Schmäh. Die perfekte Besetzung also für ein „Fest der musikalischen Freiheit und Neugierde“, wie Willeitner „First Strings on Mars“ nennt. Und das ist nicht zu hoch gegriffen: Eine derartige Bandbreite von Techniken und Klängen, ein so müheloses Reagieren auf Einfälle aller Art in jedem Moment hat man von einem Streichertrio noch nicht gehört.